Home
Aktuell
Wir über uns
Einsätze
Übungen
2011
Übung Flächenbrand
Technische Hilfe Bus
Übung Löschangriff
1. Hilfe Kurs
2010
2009
Dienstplan 2012
Jugendfeuerwehr
Events
Mitglied werden
Kontakt
Unsere Ausrüstung
Impressum
Gästebuch/Guestbook

Auch im Jahre 2011 absolviert die FF Travemünde wieder etliche Übungen. Wir werden im Laufe des Jahres einige davon auf unserer Homepage veröffentlichen, um euch unseren vielfältigen Dienst näher zu bringen.

 

 

Gemeinsame Übung mit der FF 32 am 03.11.2011

 

Dank der Ausarbeitung eines Kameraden der FF Moisling, absolvierte die FF Travemünde dieses Mal eine gemeinsame Übung mit der FF Kücknitz. Das Einsatzobjekt war ein Industriegebäude mit verschiedenen Büroräumen und Lagerhalle. In diesem war lt. Einsatzbefehl ein Feuer ausgebrochen und mehrere Personen galten als vermisst. Zudem war in einer anliegenden Halle eine Person unter einem Stapler eingeklemmt. Die FF Kücknitz übernahm die Rettung der klemmenden Person mithilfe ihres LF 16-TS. Weitere Kameraden der FF 32 halfen beim "Einsatz" Feuer im Gebäude und arbeiteten mit den Kameraden der FF Travemünde zusammen.

 

PA-Träger der FF Kücknitz vor deren TLF

Das Einsatzobjekt wurde in zwei Abschnitte aufgeteilt, die jeweils von den Gruppenführern der FF Kücknitz und Travemünde betreut wurden. Ein Einsatzleiter war für diese Übung extra nicht vorgesehen, um die Kommunikation zwischen den Führungskräften zu proben, denn im Ernstfall muss die Absprache der einzelnen Gruppenführer natürlich funktionieren. Obgleich die Feuerwehren Travemünde und Kücknitz nicht oft im Einsatz zusammentreffen, ist es dann umso nötiger dass alles reibungslos funktioniert, denn die FF 32 rückt nur bei gemeldeten Großbränden nach Travemünde mit aus.

 

Während Gruppenführer Dennis Suitner den Innenangriff zur Menschenrettung befahl, übernahm Gruppenführer Jonas Gatzke mit seinen Travemündern den Aufbau der Wasserversorgung. Die 36er stellten einen weiteren Trupp unter Atemschutz zur Verfügung und einen zweiten Atemschutztrupp zur Absicherung, der sogenannte Sicherungstrupp.

 

Die Atemschutzüberwachung wurde erst von der FF Kücknitz gemacht, anschließend übernahmen die Travemünder die Überwachung. Auf der linken Seite ging unterdessen das LF 16-TS der FF 32 zur Menschenrettung vor. Hierbei war ein Dummy unter einem Gabelstapler eingeklemmt und musste ohne die Hilfe eines Rüstwagens gerettet werden. Zusätzlich musste auch noch die Ladung des Staplers gesichert werden.

 

   

Einweisung der Einsatzkräfte. Wichtigste Info für alle, dass Feuer wird durch Blinklichter simuliert. Kein echtes Wasser benutzen, da die Räume noch benötigt werden

 

Ein Kamerad der FF Kücknitz nimmt ein Steckleiterteil vor. Die Menschenrettung erfolgte im Innenangriff sowie von außen, da sich zwei Opfer am Fenster bemerkbar machten

Der fiktive Unterflurhydrant für die Wasserversorgung befand sich für diese Übung hinter einem verschlossenen Metalltor. Unser Wassertrupp reagierte schnell und richtig und baute eine Variante der Bockleiter, um auf die andere Seite zu gelangen. Der Schlauch wurde dann über das Tor gelegt. Da es sich um eine trockene Übung handelte, wurde der Unterflurhydrant durch eine Laterne simbolisiert.

 

   

Mit Kabelbindern gegen Wegrutschen gesichert und eine Decke überm Tor, um ein durchscheuern des Schlauchs zu vermeiden. Der Travemünder Wassertrupp hat ganze Arbeit geleistet.

 

Der Kücknitzer Atemschutztrupp hat eines der Opfer am Fenster gefunden. Die Vermissten wurden von 4 Mitgliedern der Kücknitzer Jugendfeuerwehr gespielt.

Unterdessen drangen die Angriffstrupps unter Atemschutz in das Gebäude ein. Dort wurden ihnen die Masken mit grauen, kaum durchsichtigen Folien verklebt, um den Rauch zu simulieren. Fast blind mussten sich die PA-Träger durch das Gebäude tasten. Verfolgt wurden sie dabei von mehreren Ausbildern, die dafür sorgten, dass es zu keinen Verletzungen oder Stürzen kam, denn die Treppen waren mit den verklebten Visieren kaum noch zu erkennen. So konnten wir auch ohne Nebelmaschine die Atemschutzträger vor eine Herausforderung stellen.

 

   

Kücknitzer und Travemünder Atemschutztrupp im Innenangriff

 

Auch hier arbeiten die 32er und 36er zusammen. Leitersicherung vor der Rettung der vermissten Person am Fenster.

Gegen 20:25 Uhr endete die Übung mit einer Abschlussbesprechung. Trotz der Objektgröße hatten die Gruppenführer den Überblick behalten und gut miteinander kommuniziert. Insgesamt arbeiteten die Feuerwehren Kücknitz und Travemünde sehr gut zusammen, was bei der Seltenheit der gemeinsamen Einsätze nicht selbstverständlich ist. Zu kleineren Problemen kam es lediglich beim Innenangriff. Durch den vielen Funkverkehr konnten die PA-Trupps teilweise nicht schnell genug ihre Meldungen an die Atmeschutzüberwachung oder Gruppenführung durchgeben. Ein eigener Funkkanal für die zahlreichen Atemschutztrupps wäre dabei hilfreich gewesen.

Nach dem offiziellen Übungsende wurden die Travemünder noch zur FF Kücknitz eingeladen, wo der Abend mit Bockwurst und Cola beendet wurde. Eine nächste gemeinsame Übung soll gerne wieder durchgeführt werden.

 

   
Die PA-Träger legen ihre Übungsgeräte in den Kücknitzer MTW  

Stevie prüft ob alle Atemschutzgeräteträger ihr Material abgegeben haben

03.11.2011

 

 

Atemschutzübung 13.10.2011

 

Die jährlich stattfindende Atemschutzübung der FF Travemünde wurde diesesmal am 13.10.2011 durchgeführt. Fast alle Kameraden, die an diesem Dienst teilnahmen, hatte erst wenige Tage zuvor den Atemschutzträchtigen Einsatz im Sonnenstudio mitgemacht und konnten so gleich ihre Erfahrungen dabei nutzen. Die Aufgabe war klar. Ein größerer Kellerbereich wurde mithilfe unserer Nebelmaschine verdunkelt und die Kameraden mussten nun zur Menschenrettung vorgehen.

 

 

   

Jonas und Simon im wenig verrauchten Vorraum

 

Hier geht Stefan im Hauptraum vor. Sichtweite weniger als 2 Meter

 

Mit unserem neuen Rauchschutzvorhang wurde die Eingangstür zum Vorraum verschlossen, um möglichst viel Nebel im Hauptkeller zu behalten. Der Rauchvorhang bewies dabei seine funktionalität, denn man konnte kaum etwas sehen. Im Keller waren Dummies versteckt, die der Atemschutztrupp finden und retten musste. Die meisten hatten dabei das Gewicht eines durchschnittlichen Erwachsenen (80 kg). Um den Stressfaktor noch zu erhöhen, hatten die Ausbilder eine CD mit Brandgeräuschen und Schreien sowie kurzen Detonationen aufgelegt.

 

 

   
Simon rettet einen der Vermissten   Alex hat die Räume untersucht und die Außentür geöffnet

 

Einige unser eingesetzten Atemschutzgeräteträger haben erst vor kurzem ihren Atemschutz-lehrgang erfolgreich beendet und bildeten mit erfahrenen Kameraden einen Trupp um so möglichst effizient zu lernen, denn auch im Ernstfall werden die jungen Kameraden nur mit erfahrenen, langjährigen PA-Trägern ins Feuer geschickt. 

 

 

   

Tim und Torben besprechen das weitere Vorgehen

  Einige unserer Atemschutzgeräteträger mit Wehrführer Martin

 

Auch die Atemschutzüberwachung hatte zu tun, um bei dem regen Funkverkehr den Überblick zu behalten. Rainer löste diese Aufgabe jedoch sehr gut und beorderte beispielsweise Trupp 3 rechtzeitig heraus, bevor die Luft in deren Flaschen auf ein kritisch niedriges Niveau gesunken war. Die Übung dauerte aufgrund der häufigen Durchgänge mit verschiedenen Trupps länger als gewöhnlich, was wir aber gerne in Kauf nahmen. So waren wir dann gegen 21:45 wieder im Gerätehaus, um uns 6 1/2 Std. später wiederzusehen. Auch die PA-Träger durften sich erneut ausrüsten um, diesmal unter echten Bedingungen, drei Abfallbehälter abzulöschen. Es war Einsatz Nr. 53 für die FF Travemünde.

19.10.2011

 

   

Leiterübung 07.07.11

 

Für diesen Dienst hatte sich unser Ausbildungsleiter etwas besonderes einfallen lassen. Wir bekamen die Möglichkeit zu einer Übung nach Feuerwehrdienstvorschrift 10, Tragbare Leitern. Für diese Übung durften wir das Gebäude der Stadtschule benutzen, oder vielmehr das Dachgeschoss. Mit der 3 teiligen Schiebleiter unseres LF 16 sollten die Kameraden in das Dachfenster übersteigen.

 

 

   

Jean hilft Heiko beim Anlegen der Atemschutzflasche

 

Und da soll ich hoch???

 

Von unserem Kameraden Jonas gesichert, erklommen dann die Kameraden nacheinander die 14 Meter hohe Schiebleiter. Unsere Atemschutzgeräteträger übten dabei mit voller Schutzausrüstung, Atemschutzgerät, Maske und natürlich dem Breitengurt zur Absicherung.

 

 

   

Rudi wird von Tim gesichert. Er trägt bei dieser Übung die komplette Ausrüstung eines Atemschutzgeräteträgers

 

Während vier Kameraden die Schiebleiter sichern, wird Rudi oben von Jonas in Empfang genommen

 

Oben angekommen, wurden die Kameraden von Jonas eingewiesen, wie sie in das Fenster einsteigen sollten. Während viele Feuerwehrkameraden soetwas schon mehrmals gemacht hatten, war es für einige junge Kameraden das erste Mal.

 

 

   

 Jonas begrüßt Alex, der den Aufstieg erfolgreich gemeistert hat. Im Vordergrund hängt eines der Sicherungsseile

 

Knapp 12 Meter über der Erde stehend, bekommt Steven letzte Anweisungen, bevor er durch das Fenster steigen darf

 

Wer auf dem engen Dachboden angekommen ist, hat die Wahl zwischen Abstieg erneut über die Schiebleiter oder über den Dachboden kriechend, bis zur zweiteilligen Steckleiter, die immerhin noch 4,60 Meter hoch ist. Von da aus geht es dann ins Schulgebäude hinein. Da beides seinen Reiz hat, entschieden sich zwei Kameraden einfach nochmal zu klettern um beide Wege auszuprobieren.

 

 

   
Torben beordert den Angriffstrupp auf die Schiebleiter   Heiko auf dem Weg nach oben

 

Der Aufbau und die Absicherung der Schiebleiter sind recht umfangreich und binden mindestens 4 Kameraden, weswegen diese Leiter nicht so oft benutzt wird. In den meisten Fällen wird für derartige Höhen die Drehleiter der Berufsfeuerwehr benutzt. In manchen Situationen ist der Einsatz einer DL(K) aber nicht möglich. Aus diesem Grund ist eine Ausbildung mit der Schiebleiter so wichtig, denn wenn sie benötigt wird, gibt es keine Zeit mehr zum üben. 11.07.2011


 

 

 

to Top of Page